Projektleiter IT / Digital Design

Einen Eindruck meiner Arbeit bekommen Sie mit dieser
Kurzgeschichte eines konkreten Projekts.

Kooperation und Verzahnung im Projekt.
Meine Querschnittkompetenz:

Gestalten / Konzipieren

  • Nutzer-zentrierte Anforderungen,
    Design Thinking
  • Prototyping, Mock-ups
  • Workshops / Wissen vernetzen
  • Requirements Engineering IREB 

Steuern / Koordinieren

  • Projektmanagement u. -Moderation
  • Agile Entwicklung, Product-Owner
  • Qualitätssicherung, Test
  • Customizing
  • Produktivsetzung

Technik / IT

  • Systeme, Schnittstellen
  • CRM / ERP, SAP
  • Web-Technologie, IoT
  • HTML, CSS, JavaScript, Frameworks; Python, SQL, Java

Nutzer-Bedürfnisse im Fokus,
starker IT-Hintergrund, agiles Ingenieur-Denken.

me

Thomas Keil  Dipl.-Ing. Maschinenbau

Projektleiter IT / Digital Design
Bindeglied zwischen Stakeholdern, agiler Coach.

Natürlicher Feind eingefahrener Denk-Rinnen.

Wissen Sie, was mich an meiner Arbeit
wirklich antreibt und begeistert?

Es ist die Gestaltungsrolle im Spannungsfeld interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Das Schaffen von Struktur in einem Wust aus Wissen. Ein Pingpong aus Feedback und Impulsen.

Brücken bauen, für ein Klima gegenseitiger Wertschätzung.

Eine Explosion von Kreativität bewirken, die Dinge in Bewegung setzt. Und relevante Lösungen gedeihen lässt. Mit nachhaltigem Nutzen.

Eine Kurzgeschichte aus meiner Gestaltungsrolle

Von einer Saboteurin, ihrer Begleiterin,
starken Gegenspielern und Flow.

intransparenz

Vorhang auf, ein Projekt betritt die Bühne. Es wirkt schwer angeschlagen, wankt.

Die Mitspieler sind sehr unzufrieden – Ihre Erwartungen an den Auftritt werden nicht erfüllt.

Auch das Publikum hatte sich die Aufführung ganz anders vorgestellt. Obwohl die Darsteller ihr Bestes geben, kommen laute Pfiffe. Was ist passiert?

Das Stück selbst, die Vision, war richtig spannend. Die Schauplätze waren bunt und vielfältig: Heterogene Systemlandschaften.

Es ging um dem Aufbau einer zentralen, webbasierten Plattform. Für den Austausch von Produktionsdaten zwischen bundesweit vernetzten Partner-Unternehmen.

Im ersten Schritt sollte eine zentrale Abrechnung realisiert werden. Um anschließend die Möglichkeiten sukzessive, modular auszubauen.

Starke Antworten brauchte es: Auf die Herausforderungen des sich ständig verändernden Marktumfelds.

Am Ende des ersten Akts wurden die Pfiffe lauter und zahlreicher. Kulissen und Stück wirkten irgendwie nicht stimmig.

Das Projekt war von Szene zu Szene gestolpert. Die Hoffnung auf eine spannende Wendung ähnelte einem Luftschloss.

Ein neuer Regisseur muss her.

Anforderungsanalyse

In dieser Situation wurde ich auf die Bühne gerufen.

Kennen Sie die effektivste Saboteurin im Projektteam? Intransparenz. Besonders wohl fühlt sie sich an Schnittstellen.

Die bevorzugten Wirkungsfelder sind: Anforderungen, Zwischenergebnisse, Abstimmung und Struktur.

Dort erscheint auch gerne die Fata Morgana ist doch alles klar. Um mit dem Stilmittel der Illusion für überraschende Wendungen zu sorgen.

Stärkster Gegenspieler der beiden ist Synergiedenken.

Typisch – es bewirkt Flow: Ein Zustand, in dem die Dinge wie von alleine vorankommen. Ein Klima, in dem innovativ keine Worthülse ist, weil Flaschenhälse geweitet und beseitigt werden. Oder gar nicht erst entstehen.

Ich schaute mir die Schnittstellen an. Und fand heraus – Sie ahnen es – die Saboteurin spielte ihre Hauptrolle sehr überzeugend. Genau dort. Und die Fata Morgana schickte die Fehlersucher ins Labyrinth.

Jede Systemlandschaft stellte dem zentralen System Daten bereit. Einen Schnappschuss, zwangsläufig eine Momentaufnahme. Deren Weiterverarbeitung durch das zentrale System war korrekt.

Aber die Ergebnisse – die Landkarten – wurden von den Benutzern nicht verstanden. Weil in den Landschaften die Daten weiterlebten, sich verändert und vermehrt hatten.

Zusätzlich war auch der Weg der Daten etwas mühsam – aber hier lag das Kernproblem: Mangelnde Transparenz.

Das Projekt braucht frische Ideen.

synergiedenken

Ich schrieb das Drehbuch um:

Workshops kamen auf die Bühne. Zuschauer begannen, über Ihre wirklichen Bedürfnisse zu sprechen. Viele Dialoge drehten sich um Prozesse, Daten und den Teufel im Detail.

Externe Entwickler beleuchteten die Szene aus anderen Richtungen. Dort, wo sich Kegel der Scheinwerfer trafen, entstanden neue Skizzen, Modelle, Spezifikationen und Prototypen.

Die Schnittstellen wurden völlig neu definiert: Seither ist jederzeit klar, welche Datenbasis das zentrale System verarbeitet. Welchen Datenstand die einzelnen Produktionssysteme übertragen haben. Und wie korrigiert, aktualisiert werden kann.

Das zentrale System war kein abstraktes Wesen mehr: Es bekam eine neue Benutzeroberfläche, mit der intuitiv und gerne gearbeitet wurde.

Dafür musste die Intransparenz ihre dominante Rolle aufgeben. Auch die Fata Morgana wurde immer seltener gesehen. Zugunsten des Synergiedenkens:

Die Anwender begannen, sich gegenseitig zu unterstützen, zu stärken. Aus Zuschauern waren Darsteller geworden.

Auch die Rolle der Entwickler hatte sich geändert: Denn sie verstanden nun im Detail, was sich die Mitspieler wirklich wünschen. Und konnten nun die Kulissen passend zum Stück bauen.

Der Regisseur sorgte dafür, dass es geordnet zuging. Nach Drehbuch. Änderungen und neue Ideen wurden strukturiert eingearbeitet. Die Proben liefen immer besser. Premiere.

Das Projekt stand strahlend auf der Bühne und verneigte sich vor der Transparenz. Es hatte einiges mitgemacht. Doch die Geschichte wurde ein großer Erfolg, die Aufführung war schließlich gelungen.

Zugabe!

Spannende Fortsetzungen folgten – es ging um Weiterentwicklung und modularen Ausbau des Systems.

Die Rolle des Roten Fadens behielt dabei das Schnittstellen-Konzept. Und ich die Regie.


Kontakt

Regisseur in Ihren Projekten.
Damit Synergiedenken die Hauptrolle spielt.

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